Progesteron ab 40: Warum sich dieses Hormon oft verändert, bevor die Periode verschwindet

Progesteron ab 40: Warum sich dieses Hormon oft verändert, bevor die Periode verschwindet

Geschrieben von: Parri Mortazavi

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Lesezeit 18 min

Zusammenfassung

In der Perimenopause werden Eisprünge unregelmäßiger, und damit verändert sich oft auch das Progesteron, lange bevor die letzte Periode kommt. Ich erkläre dir, was in dieser Phase hormonell passiert, warum starke Blutungen, Eisen und Schilddrüse zusammengehören und was die Studienlage zu Schlaf und Hitzewallungen hergibt. Dazu gibt es einen Überblick über Heilpflanzen wie Mönchspfeffer. Progesteron ist verschreibungspflichtig, ob und wie es eingesetzt wird, entscheidet deine Frauenärztin.

Hallo meine Lieben,

Dieser Artikel ist Information aus meiner Praxis und ersetzt keine ärztliche Beratung. Progesteron ist verschreibungspflichtig. Über eine Hormontherapie entscheidet deine Frauenärztin.

Wenn über die Wechseljahre gesprochen wird, landet das Gespräch meistens ziemlich schnell bei Östrogen. Estradiol, Gel, Pflaster, Hitzewallungen. Östrogen hat es geschafft, zum kleinen Superstar dieser Lebensphase zu werden.

Mich beschäftigt seit Jahren noch ein anderes Hormon mindestens genauso stark: Progesteron.

Nach 23 Jahren als Heilpraktikerin, in denen ich sehr viele Frauen begleitet habe, und nach meiner eigenen Perimenopause denke ich heute oft: Über Progesteron wird zu spät gesprochen. Jede Frau ab 40 braucht deshalb noch lange kein Progesteron. Mir geht es darum, früher hinzuschauen, was mit Eisprung und Progesteron passiert, wenn der Körper sich langsam Richtung Menopause bewegt. Diese Veränderungen können anfangen, lange bevor die letzte Periode überhaupt in Sicht ist.

Schematisches Schaubild mit zwei Diagrammen. Links ein Zyklus mit Eisprung: Der Progesteronspiegel steigt nach dem Eisprung deutlich an. Rechts ein Zyklus ohne Eisprung: Progesteron bleibt niedrig, Östrogen schwankt stark. Keine Messwerte.

Was Progesteron eigentlich is

Progesteron ist ein Steroidhormon. Im gebärfähigen Alter entsteht es hauptsächlich nach dem Eisprung, im Gelbkörper des Eierstocks.

Genau da liegt schon der entscheidende Punkt. Ohne Eisprung gibt es in der zweiten Zyklushälfte keinen normalen Progesteronanstieg.

Nach dem Eisprung steigt Progesteron deutlich an. Es bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vor und ist an vielen weiteren Vorgängen im Körper beteiligt. Bleibt eine Schwangerschaft aus, fällt es wieder ab, und die Menstruation beginnt.

Viele Jahre läuft das ziemlich zuverlässig. Und dann kommt die Perimenopause.

Was ab 40 mit Progesteron passiert

Einen Satz lese ich ständig: Zuerst fällt Progesteron, später fällt Östrogen. Als Erklärung ist das hübsch einfach. Der Körper hält sich nur leider nicht an solche Diagramme.

Mit zunehmender Perimenopause werden Eisprünge unregelmäßiger. Zyklen ohne Eisprung werden häufiger. In einer Langzeituntersuchung waren in der späten Perimenopause mehr als 60 Prozent der beobachteten Zyklen anovulatorisch, also ohne nachgewiesenen Eisprung. Die Progesteronexposition nahm im Verlauf ab [1].

Östrogen verhält sich in dieser Phase anders. Estradiol kann erheblich schwanken. Mal höher, mal niedriger, mal fast wie früher. Im nächsten Zyklus sieht plötzlich alles wieder anders aus.

Am Anfang ist die Perimenopause deshalb vor allem eine Phase großer hormoneller Unruhe. Der Östrogenmangel, von dem so oft die Rede ist, kommt meist erst später.

Warum ich oft zuerst an Progesteron denke

In meiner Arbeit mit Frauen ist Progesteron häufig das erste Hormon, an das ich denke, wenn jemand am Anfang der Perimenopause steht. Das ist meine Erfahrung aus der Praxis, keine Regel für jede Frau.

Verordnen kann ich es nicht, denn Progesteron ist verschreibungspflichtig. Ob und wie Progesteron eingesetzt wird, entscheidet die Frauenärztin. Ich schaue mir Zyklus, Beschwerden und Befunde genau an und bereite meine Patientinnen mit meiner Einschätzung auf dieses Gespräch vor. Über die Jahre habe ich viele Frauen begleitet, die mit ihrer Frauenärztin über Progesteron gesprochen haben, oft in der Phase, in der der Zyklus unruhig wird. Ob es eingesetzt wird, hat jedes Mal die Ärztin entschieden. Das ist Praxiserfahrung. Was die Studienlage hergibt, steht weiter unten.

Die erste Frage lautet für mich dann selten automatisch: Braucht sie Östrogen? Häufiger lautet sie: Was ist mit ihren Eisprüngen und ihrer Progesteronproduktion passiert?

Später kann sich das verschieben. Wenn die eigene Estradiolproduktion zurückgeht, können andere Beschwerden in den Vordergrund rücken, und eine Östrogentherapie kann wichtig werden. Eine Frau mit 44 steht hormonell oft an einem ganz anderen Punkt als dieselbe Frau mit 52. Eine Therapie, die einmal festgelegt wird und dann zwanzig Jahre gleich bleibt, passt zu dieser Phase schlecht. Die Perimenopause bewegt sich, und die Behandlung durch die Frauenärztin muss mitgehen können.

Östrogendominanz, etwas genauer

In der Naturheilkunde taucht seit Jahren der Begriff Östrogendominanz auf. Ich benutze ihn auch, aber ich möchte sagen, was ich damit meine.

Östrogendominanz heißt nicht automatisch, dass im Blut viel zu viel Östrogen steckt. In der frühen Perimenopause passiert oft etwas anderes. Die Eierstöcke bilden weiterhin Östrogen. Gleichzeitig werden Eisprünge unregelmäßiger oder bleiben aus. Der normale Progesteronanstieg nach dem Eisprung fehlt dann häufiger. Die Östrogenwirkung kann im Verhältnis zur Progesteronwirkung stärker werden. Für mich ist das die sinnvollere Erklärung einer relativen Östrogendominanz. Es geht um das Verhältnis, um das Zusammenspiel.

Der Begriff ist keine einheitlich definierte medizinische Diagnose. Aus Brustspannen, schlechter Stimmung oder einer starken Blutung folgt deshalb nicht automatisch: Du hast Östrogendominanz. So einfach ist die Biologie nicht.

Was Frauen in dieser Phase oft merken

Viele berichten über stärkere oder längere Blutungen, kürzere oder unregelmäßige Zyklen, Brustspannen, empfindliche Brüste, Schlafprobleme, nächtliches Aufwachen, innere Unruhe, Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Nachtschweiß, Wassereinlagerungen, stärkere prämenstruelle Beschwerden und Veränderungen bei Konzentration und Belastbarkeit.

Keines dieser Symptome beweist für sich einen Progesteronmangel. Das ist mir wichtig. In der Naturheilkunde wird manchmal genauso schnell ein Etikett vergeben wie anderswo. Nur die Aufschrift ist eine andere.

„Die Perimenopause ist nicht einfach Östrogenmangel. Sie ist vor allem eine Zeit hormoneller Schwankungen.“

Parri

Meine eigene Geschichte: fast sechs Wochen Blutung

Ich weiß noch genau, wie meine Perimenopause angefangen hat. Zeitweise hatte ich unglaublich starke, lang anhaltende Blutungen. Einmal dauerte eine Blutung fast sechs Wochen.

Sechs Wochen. Irgendwann interessiert einen keine Hormonkurve mehr. Man will nur noch, dass die Blutung aufhört.

Bei mir hat damals eine Progesterontherapie, die meine Frauenärztin für mich festgelegt und angepasst hat, dazu beigetragen, dass die Blutung zur Ruhe kam. Das ist meine persönliche Erfahrung, und ich schreibe das bewusst so dazu. Erfahrung und wissenschaftliche Evidenz sind nicht dasselbe.

Eine Blutung, die sechs Wochen dauert, gehört in frauenärztliche Hände. Bitte verändere eine verordnete Dosis nie auf eigene Faust. Ungewöhnlich starke oder lang anhaltende Blutungen müssen abgeklärt werden. Dahinter können Myome, Polypen, Adenomyose, Veränderungen der Schleimhaut oder andere Ursachen stecken [2].

Die amerikanische Fachgesellschaft der Frauenärzte (ACOG) bezeichnet Blutungen, die länger als sieben Tage dauern oder ungewöhnlich stark sind, als abnorme uterine Blutungen. Bei sehr starken akuten Blutungen zusammen mit Luftnot, Brustschmerzen, Schwindel oder Kreislaufproblemen ist eine dringende Abklärung nötig [4]. Ab 45 kann je nach Blutungsmuster und Situation zusätzlich eine Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut sinnvoll werden [5].

Für die Behandlung gibt es je nach Ursache verschiedene Wege. Progestogene, also Progesteron und verwandte Wirkstoffe, gehören dazu. Die britische Leitlinienbehörde NICE führt zyklisch eingesetzte orale Progestogene als eine medikamentöse Möglichkeit bei starken Monatsblutungen auf [2]. Sie sind verschreibungspflichtig, und welcher Weg passt, entscheidet die Frauenärztin.

Starke Blutungen und Eisen

Wer über Wochen oder über mehrere Zyklen sehr stark blutet, verliert Blut und Eisen. Daraus wird schnell die nächste Baustelle: Müdigkeit, Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Herzklopfen, Schwindel, Konzentrationsprobleme, Haarausfall, weniger Belastbarkeit.

Bei Frauen ab 40 werden diese Beschwerden oft den Wechseljahren zugeschrieben. Oder der Schilddrüse. Oder dem Stress. Ein Eisenmangel kann erheblich mitspielen.

NICE empfiehlt bei starken Monatsblutungen grundsätzlich ein vollständiges Blutbild [2]. Die frühere Empfehlung, Ferritin nicht routinemäßig zu bestimmen, hat NICE im Juli 2026 gestrichen, weil Frauen mit starken Blutungen ein erhöhtes Risiko für Eisenmangel haben [3].

Die Frage, die mich interessiert: Was hat diese Blutung mit dem restlichen Körper gemacht?

Bild Schilddrüse und Progesteron: Aquarell einer grünen Schilddrüse, die über ein zartes lila Band mit einem Eierstock und einem goldenen Mond verbunden ist, umgeben von Lavendel und Blättern.

Und dann die Schilddrüse

Für Frauen mit Hashimoto oder einer Schilddrüsenunterfunktion wird das besonders relevant. Eisen brauchen wir für die Blutbildung, und Eisen spielt auch bei der Bildung der Schilddrüsenhormone eine Rolle. Die Schilddrüsenperoxidase, kurz TPO, ist ein eisenabhängiges Enzym und an wichtigen Schritten der Hormonsynthese beteiligt [6].

Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 2023 fand bei Frauen mit Eisenmangel im Durchschnitt niedrigere Werte für freies T4 und freies T3. Die Autoren weisen darauf hin, dass alle einbezogenen Studien Querschnittsstudien sind und weitere Forschung nötig ist [6].

Ein niedriger Ferritinwert verursacht also nicht automatisch eine Schilddrüsenunterfunktion. Der Zusammenhang ist biologisch plausibel, aber noch nicht gut untersucht.


Daraus kann ein Kreis entstehen. Unregelmäßige Eisprünge in der Perimenopause können stärkere Blutungen begünstigen. Starke Blutungen können die Eisenspeicher leeren. Ein ausgeprägter Eisenmangel kann Prozesse des Schilddrüsenstoffwechsels beeinträchtigen. Müdigkeit, Haarausfall, Konzentrationsprobleme oder fehlende Belastbarkeit werden danach vielleicht wieder nur der Schilddrüse oder nur den Wechseljahren zugeschrieben.

Bei einer Frau mit starken oder lang anhaltenden Blutungen will ich deshalb wissen, wie das Blutbild aussieht, wie je nach Situation der Eisenstatus ist, wie die Schilddrüse arbeitet und wie die hormonelle Lage ist. Manchmal braucht es dann gar keine höhere Schilddrüsenhormondosis und kein zusätzliches Hormon, über beides entscheidet ohnehin die Ärztin. Manchmal steckt hinter allem ein Eisenmangel. Der gehört ärztlich abgeklärt und behandelt.

Progesteron und Schlaf

Frau ab 40 schläft entspannt im Bett, Symbolbild für den Zusammenhang von Progesteron, Schlaf und Perimenopause.

Beim Schlaf wird mikronisiertes Progesteron wissenschaftlich besonders interessant. Mikronisiert heißt fein vermahlen, damit der Körper das Arzneimittel gut aufnehmen kann. Im Körper wird Progesteron unter anderem zu neuroaktiven Abbauprodukten umgewandelt. Diese Substanzen können das GABA-A-Rezeptorsystem im Gehirn beeinflussen [7]. GABA gehört zu den beruhigenden Systemen im Nervensystem.

Eine systematische Übersichtsarbeit hat neun randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 388 Teilnehmenden untersucht. Mikronisiertes Progesteron verbesserte in verschiedenen Studien einzelne Schlafparameter. Bei der Einschlaflatenz, also der Zeit bis zum Einschlafen, zeigte die Metaanalyse einen Vorteil. Die Ergebnisse waren nicht bei allen Schlafparametern einheitlich, und die meisten Studien liefen bei postmenopausalen Frauen [7].

Daraus mache ich kein Schlafmittel. Was sich sagen lässt: Es gibt plausible biologische Mechanismen und klinische Daten, die einen Einfluss von mikronisiertem Progesteron auf den Schlaf stützen.

Hitzewallungen

Auch dazu gibt es Studien. Bei gesunden Frauen in früher Postmenopause reduzierte oral eingenommenes mikronisiertes Progesteron in einer randomisierten Studie Hitzewallungen und Nachtschweiß stärker als Placebo [8].

In der Perimenopause war das Bild weniger klar. In einer 2023 veröffentlichten randomisierten Studie mit 189 Frauen wurde beim primären Endpunkt für vasomotorische Beschwerden keine statistisch signifikante Überlegenheit gegenüber Placebo erreicht. Die Frauen unter Progesteron berichteten über weniger Nachtschweiß und eine bessere Schlafqualität. Die Studie war nicht groß genug, um einen klinisch relevanten Nutzen bei den Hitzewallungen sicher auszuschließen [9].

Solche Ergebnisse mag ich, weil sie unordentlich sind. Manchmal lautet die ehrliche Antwort: interessante Hinweise, und wir brauchen bessere Daten.

„Ohne Eisprung gibt es keinen normalen Progesteronanstieg in der zweiten Zyklushälft

Parri

Körperidentisches Progesteron und Gestagene

Hier werden Begriffe oft durcheinandergeworfen. Progesteron ist das Hormon, das der Körper selbst bildet. Mikronisiertes Progesteron als Arzneimittel hat dieselbe chemische Struktur. Deshalb spricht man von körperidentischem Progesteron.

Synthetische Gestagene wirken ebenfalls am Progesteronrezeptor, unterscheiden sich aber chemisch und pharmakologisch vom körpereigenen Progesteron. Eine Studie zu einem synthetischen Gestagen lässt sich deshalb nicht automatisch auf mikronisiertes Progesteron übertragen.

Die British Menopause Society beschreibt mikronisiertes Progesteron als identisch mit dem Progesteron, das die Eierstöcke nach dem Eisprung bilden. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass mögliche Unterschiede im langfristigen Risiko gegenüber synthetischen Gestagenen differenziert betrachtet werden müssen [10].

Körperidentisch heißt für mich weder nebenwirkungsfrei noch passend für jede Frau.

Warum Progesteron bei einer Östrogentherapie noch eine zweite Aufgabe hat

Hat eine Frau eine Gebärmutter und nimmt systemisches Östrogen, bekommt Progesteron oder ein geeignetes Gestagen eine andere Bedeutung. Östrogen regt die Gebärmutterschleimhaut an. Wird systemisches Östrogen ohne ausreichenden Gestagenschutz gegeben, kann sich die Schleimhaut zunehmend aufbauen. Frauen mit Gebärmutter brauchen bei einer systemischen Östrogentherapie deshalb normalerweise einen ausreichenden Schutz des Endometriums.

Hier steht die Schleimhaut im Vordergrund. Schlaf, Stimmung oder Hitzewallungen kommen erst danach. Welches Präparat in welcher Dosis diesen Schutz übernimmt, legt die Frauenärztin fest.

Zwei durchsichtige Kapseln auf einem kleinen Teller neben einem weißen Tiegel mit Creme auf einem Leinentuch.

Oral, vaginal oder als Creme

Auch die Art der Anwendung spielt eine Rolle.


Bei oraler Einnahme wird Progesteron über den Darm aufgenommen und in der Leber verstoffwechselt. Dabei entstehen unter anderem die neuroaktiven Abbauprodukte, über die wir beim Schlaf gesprochen haben. Orales Progesteron kann müde machen und wird deshalb oft abends genommen.




Vaginal eingesetzt wirkt Progesteron keineswegs nur lokal. Es kann systemisch aufgenommen werden. Welche Dosierung und Anwendung passt, hängt vom Ziel und vom Präparat ab. Soll Progesteron innerhalb einer Östrogentherapie die Schleimhaut schützen, muss das Schema medizinisch abgestimmt werden.


Bei transdermalen Progesteroncremes bin ich deutlich zurückhaltender. Die Aufnahme über die Haut kann sehr unterschiedlich ausfallen. Die British Menopause Society weist darauf hin, dass transdermal angewendetes Progesteron wegen der schwankenden Aufnahme keinen verlässlichen Schleimhautschutz bei einer systemischen Östrogentherapie bietet [11]. Dass auf einer Creme Progesteron steht, ersetzt keine medizinisch definierte Progesterontherapie.

Brustspannen und Brustzysten

Das Thema begleitet mich seit Jahren. In der Perimenopause berichten Frauen häufig über empfindlichere Brüste, Brustspannen oder zystische Veränderungen. Ob und wie eine Hormontherapie daran etwas ändert, ist wissenschaftlich nicht ausreichend untersucht. Deshalb gehört diese Frage für mich in die frauenärztliche Sprechstunde und nicht in einen Blogartikel.

Neue tastbare Veränderungen der Brust gehören immer abgeklärt. Ein Hormon ersetzt keine Diagnostik.

„Ab 40 ist nicht jede Veränderung die Schilddrüse und nicht jede Veränderung sind die Wechseljahre. Manchmal müssen wir auf beides schauen.“

Parri

Muss man Progesteron im Blut messen?

Die Frage kommt oft. Ein Progesteronwert kann bei einer konkreten Fragestellung sinnvoll sein. Entscheidend ist, wann er gemessen wurde.

Progesteron schwankt über den Zyklus enorm. Vor dem Eisprung ist es physiologisch niedrig. Erst danach steigt es. Ein beliebiger Tag kann einen korrekten niedrigen Wert liefern, ohne dass ein krankhafter Mangel vorliegt. In der Perimenopause wird die Einordnung noch schwieriger, weil Eisprünge unregelmäßiger werden. Ein einzelner Wert erzählt selten die ganze Geschichte.

NICE empfiehlt außerdem, Perimenopause und Menopause bei Frauen ab 45 in der Regel anhand von Beschwerden und Zyklusveränderungen zu erkennen. Einzelne Hormonwerte wie Estradiol sollen dafür nicht routinemäßig bestimmt werden [12]. Hormone sind keine Schulnoten. Eine Zahl sagt nicht, ob der ganze Unterricht verstanden wurde.

Was über zwanzig Jahre Praxis bei mir verändert haben

Je länger ich mit Frauen arbeite, desto weniger glaube ich an ein Schema für alle.

Es gibt die Frau, die mit 43 plötzlich starke Blutungen bekommt, die einfach nicht mehr aufhören. Die nächste schläft seit Monaten kaum noch. Eine andere bekommt Brustspannen. Die nächste hat mit 48 noch regelmäßige Zyklen und plötzlich Hitzewallungen. Und wieder eine andere hat Hashimoto, leere Eisenspeicher und einen Zyklus, der von Monat zu Monat anders aussieht. Dieselbe Lebensphase, völlig verschiedene Bilder.

Dieselbe Therapie für alle ergibt vielleicht ein Behandlungsschema. Individuelle Medizin ist das noch nicht.

Progesteron ist für mich deshalb oft ein frühes Thema im Gespräch. Ob es für eine Frau infrage kommt, klärt sie mit ihrer Frauenärztin. Zum Wundermittel möchte ich es genauso wenig erklären wie Östrogen.

Zuerst will ich verstehen, wo eine Frau gerade steht. Wie ist der Zyklus? Hat sie noch Eisprünge? Wie stark blutet sie? Wie schläft sie? Wie sieht die Brust aus? Wie ist die Schilddrüse eingestellt? Wie sieht das Blutbild aus, wie stehen die Eisenspeicher? Welche Medikamente nimmt sie? Kommen die Beschwerden einzeln, oder hängt gerade alles aneinander? Und was belastet sie im Moment wirklich?

Erst danach lässt sich sinnvoll über nächste Schritte sprechen. Bei Hormonen entscheidet die Frauenärztin.

Zweig von Mönchspfeffer mit fingerförmigen Blättern und violetten Blüten auf einem Leinentuch, daneben eine Tasse Kräutertee.

Was über Heilpflanzen bekannt ist

Bevor es um Pflanzen geht, kommt bei mir eine Frage zuerst: Muss etwas abgeklärt werden? Sehr starke, lang anhaltende oder neu auftretende Blutungen gehören zur Frauenärztin, bevor irgendein Tee oder Extrakt ins Spiel kommt.

Danach schaue ich auf die Grundlagen. Wie schläfst du? Wie viel Stress trägst du gerade? Wie sehen Ferritin und Blutbild aus, wenn du stark blutest? Was macht die Schilddrüse? Das klingt unspektakulär, gehört aber vor jedes Pflanzenmittel. Wenn die Eisenspeicher leer sind, gehört das in ärztliche Behandlung. Das kann keine Heilpflanze leisten.

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) ist die bekannteste Pflanze in diesem Zusammenhang. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erkennt einen bestimmten Trockenextrakt als Arzneimittel bei prämenstruellem Syndrom an, also bei Beschwerden in den Tagen vor der Periode [13]. Andere Zubereitungen gelten als traditionelle pflanzliche Arzneimittel, ihre Anerkennung beruht vor allem auf langjähriger Anwendung. Eine Meta-Analyse von 2017 fand in placebokontrollierten Studien einen großen Effekt, hält ihn wegen der schwachen Studienqualität aber eher für überschätzt [15]. Untersucht wurde PMS, nicht die Perimenopause selbst. Mönchspfeffer enthält kein Progesteron. Wie er wirkt, ist nicht geklärt. Diskutiert wird ein Einfluss über Hypothalamus und Hirnanhangdrüse auf das Hormon Prolaktin [14]. Die EMA-Monographie nennt eine Anwendungsdauer von etwa drei Monaten. Bleiben die Beschwerden danach, gehört die Frage zur Ärztin.

Sprich vorher ärztlich darüber, wenn du Östrogene nimmst (dazu zählen auch eine östrogenhaltige Pille und eine Hormontherapie), Antiöstrogene oder Medikamente, die auf Dopamin wirken. Dasselbe gilt nach einer östrogenempfindlichen Krebserkrankung und bei Erkrankungen der Hirnanhangdrüse. In Schwangerschaft und Stillzeit wird Mönchspfeffer nicht empfohlen [13].


Traubensilberkerze (Cimicifuga) wird vor allem bei Hitzewallungen und Schweißausbrüchen untersucht. Die EMA erkennt bestimmte Extrakte bei Wechseljahresbeschwerden an [16]. Eine Cochrane-Übersicht von 2012 mit 16 Studien fand dagegen keinen klaren Unterschied zu Placebo bei der Zahl der Hitzewallungen [17]. Die Bewertungen gehen hier also auseinander. Es wurden Leberschäden berichtet, wie häufig, ist unbekannt. Bei Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gelbfärbung von Haut oder Augen oder dunklem Urin heißt es: absetzen und sofort zur Ärztin. Ohne ärztlichen Rat nicht länger als sechs Monate, nicht zusammen mit Östrogenen und nicht bei oder nach Brustkrebs oder anderen hormonabhängigen Tumoren [16].

Frauenmantel ist in der Volksheilkunde das klassische Frauenkraut. Die Kommission E hat ihn nur bei leichtem Durchfall positiv bewertet. Die ESCOP nennt Menstruationsschmerzen als Anwendung aus langjähriger Erfahrung. Eine Wirkung auf Zyklus oder Hormone ist nicht belegt [18].

Hirtentäschelkraut wird traditionell bei starker Regelblutung eingesetzt. Die EMA bezieht das ausdrücklich auf Frauen mit regelmäßigem Zyklus, nachdem eine Ärztin ernste Ursachen ausgeschlossen hat [19]. In der Perimenopause ist der Zyklus oft gerade nicht mehr regelmäßig.

Yamswurzel-Cremes werden gern als „natürliches Progesteron“ verkauft. Aus ihrem Inhaltsstoff Diosgenin lässt sich Progesteron im Labor chemisch herstellen [21]. Dass der Körper das selbst kann, ist nicht belegt. In einer placebokontrollierten Studie mit 23 Frauen nach der Menopause veränderte eine Yamscreme über drei Monate weder Progesteron in Blut und Speichel, noch half sie besser als Placebo [20].

Pflanzliche Arzneimittel sind Arzneimittel. Ob etwas davon zu dir passt, klärst du am besten mit deiner Ärztin oder in der Apotheke, vor allem wenn du weitere Medikamente nimmst.

Progesteron, Eisen und Schilddrüse gehören zusammen

Der Körper besteht nicht aus Schubladen. Hier Wechseljahre, dort Schilddrüse, daneben Eisen, und irgendwo hinten Progesteron. Diese Systeme beeinflussen sich.

Eine starke Blutung kann Eisen kosten. Eisenmangel kann Prozesse beeinträchtigen, die wir für eine normale Schilddrüsenfunktion brauchen. Müdigkeit kann vom Eisen kommen, von der Schilddrüse, vom schlechten Schlaf, von hormonellen Veränderungen oder von mehreren Dingen gleichzeitig.

Gerade bei Hashimoto sollten Blutverlust, Eisenstatus und Schilddrüse deshalb nicht getrennt betrachtet werden. Wenn eine Frau in dieser Lebensphase stark blutet, bitte ich sie, alle drei ärztlich anschauen zu lassen.

Häufige Fragen zu Progesteron ab 40

Sinkt Progesteron wirklich zuerst?


So pauschal würde ich das nicht sagen. In der Perimenopause werden Eisprünge unregelmäßiger. Die Progesteronproduktion kann schwanken und im Verlauf abnehmen. Estradiol kann gleichzeitig hoch bleiben oder stark schwanken.


Was bedeutet Östrogendominanz?


In der Naturheilkunde beschreibt der Begriff oft eine relativ stärkere Östrogenwirkung bei geringerer Progesteronwirkung. Eine einheitlich definierte medizinische Diagnose ist das nicht.


Kann Progesteron bei Schlafproblemen helfen?


Studien zeigen bei mikronisiertem Progesteron Verbesserungen einzelner Schlafparameter, vor allem bei Frauen nach der Menopause, aber nicht einheitlich [7]. Progesteron ist verschreibungspflichtig und kein Schlafmittel. Ob es für dich infrage kommt, entscheidet deine Frauenärztin.



Kann Progesteron starke Blutungen reduzieren?


Zuerst gehört eine ungewöhnlich starke oder lange Blutung frauenärztlich abgeklärt. Je nach Ursache können Progestogene eine der medikamentösen Möglichkeiten sein [2]. Sie sind verschreibungspflichtig, und die Entscheidung trifft die Frauenärztin.



Können starke Blutungen die Schilddrüse beeinflussen?


Starke Blutungen können Eisen kosten. Eisen wird unter anderem für die Schilddrüsenperoxidase gebraucht. Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Eisenmangel und Veränderungen der Schilddrüsenhormone. Jeder Eisenmangel verursacht deshalb noch keine Schilddrüsenunterfunktion.


Ist körperidentisches Progesteron dasselbe wie ein synthetisches Gestagen?


Nein. Mikronisiertes Progesteron hat dieselbe chemische Struktur wie körpereigenes Progesteron. Synthetische Gestagene unterscheiden sich strukturell und pharmakologisch davon.

Brauche ich Progesteron, wenn ich Estradiol nehme?


Bei einer systemischen Östrogentherapie und vorhandener Gebärmutter ist normalerweise ein ausreichender Gestagenschutz nötig, damit die Schleimhaut geschützt bleibt. Das legt die Frauenärztin fest.


Kann ich dafür Progesteroncreme verwenden?


Für den Schutz der Gebärmutterschleimhaut unter systemischer Östrogentherapie solltest du dich auf transdermale Progesteroncremes nicht verlassen. Die Aufnahme kann zu variabel sein.

Ist Mönchspfeffer ein pflanzliches Progesteron?


Nein. Mönchspfeffer enthält kein Progesteron, und sein Wirkmechanismus ist nicht vollständig geklärt. Anerkannt ist ein bestimmter Extrakt als Arzneimittel bei prämenstruellem Syndrom. Für Yamswurzel-Cremes ist nicht belegt, dass der Körper daraus Progesteron macht.

parri mortazavi heilpraktikerin und hashifit Gründerin

Parri Mortazavi, Heilpraktikerin

Heilpraktikerin und Gründerin von Hashifit

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich in meiner Praxis mit Hashimoto, Schilddrüse, Frauengesundheit, Wechseljahren, Ernährung und Mikronährstoffen. Mir ist wichtig, naturheilkundliche Erfahrungen nicht gegen wissenschaftliche Medizin auszuspielen. Ich möchte beide Seiten zusammenbringen und gerade Frauen ab 40 helfen, die Veränderungen ihres Körpers besser zu verstehen.

Mehr über mich und meine Arbeit →

Meine persönlichen Schlussgedanken

Wenn ich heute über Progesteron spreche, kommt da immer auch meine eigene Geschichte mit rein. Ich weiß noch, wie zäh sich diese Jahre angefühlt haben. Sechs Wochen Blutung, schlechter Schlaf, und das Gefühl, dass einem niemand so richtig zuhört, solange die Periode noch irgendwie da ist.

Damals hätte ich mir gewünscht, dass jemand früher hinschaut. Nicht erst, wenn die letzte Blutung schon Jahre her ist.

Heute fange ich selten mit einem Hormon an. Manchmal spricht vieles dafür, mit der Frauenärztin über Progesteron zu sprechen. Dann schicke ich eine Frau mit meinen Beobachtungen dorthin, und die Ärztin entscheidet. Manchmal liegt das Problem woanders, beim Eisen, bei der Schilddrüse, beim Schlaf. Und manchmal braucht es von mehreren Seiten etwas, passend zu dem, was bei dieser Frau gerade los ist. Viel hilft viel hat in meiner Praxis noch selten etwas gebracht.

Was ich nach 23 Jahren mitnehme: Frauen ab 40 fallen nicht über Nacht in die Wechseljahre. Es ist ein Übergang, mal langsam, mal ziemlich durcheinander. Wer in dieser Phase nur eine Schublade aufmacht, übersieht leicht den Rest.

Gute Frauenmedizin heißt für mich, genauer hinzuschauen und die erste Vermutung auch wieder loslassen zu können, wenn das Bild nicht stimmt.

Deine Parri



Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine individuelle medizinische Diagnostik oder Behandlung. Progesteron ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Hormontherapien sollten individuell unter Berücksichtigung von Beschwerden, Blutungsmuster, Vorerkrankungen, Risikofaktoren und bestehenden Medikamenten mit der Frauenärztin besprochen werden. Bitte verändere die Dosis eines verordneten Hormons nie selbst. Auch pflanzliche Arzneimittel wie Mönchspfeffer oder Traubensilberkerze sind Arzneimittel und können Wechselwirkungen haben. Ungewöhnlich starke, lang anhaltende oder neu auftretende Blutungen sowie neue Veränderungen der Brust sollten medizinisch abgeklärt werden.

Vom Wissen zu den Hashifit Bausteinen

Vom Wissen zu den Hashifit Bausteinen

Hormone arbeiten nicht allein. Ab 40 verschieben sich oft mehrere Bereiche gleichzeitig: Schlaf, Nervensystem, Stoffwechsel, Darm, Schilddrüse, und der Bedarf an einer guten Versorgung mit Mikronährstoffen.

Aus diesem Gedanken ist das Hashifit System entstanden. Nicht als Ersatz für eine notwendige medizinische Behandlung und nicht als Hormontherapie, sondern als Bausteinsystem für die tägliche Vitalstoffversorgung von Frauen, bei denen häufig mehrere Bereiche gleichzeitig Aufmerksamkeit brauchen.

Wie das System aufgebaut ist, steht auf der Seite „Das Hashifit System“.

das Hashifit system in einer grafik zeigt die 7 schwerpunkte im system Darm, Leber ,Schilddrüse, Vitamine, Nerven, Schlaf

Quellen und weiterführende Literatur


  1. O'Connor KA, Ferrell R, Brindle E et al.: Progesterone and ovulation across stages of the transition to menopause. Menopause 2009;16(6):1178-1187. https://doi.org/10.1097/gme.0b013e3181aa192d
  2. National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Heavy menstrual bleeding: assessment and management (NG88), Empfehlungen 1.2.1, 1.2.6 und 1.5.3. https://www.nice.org.uk/guidance/ng88/chapter/Recommendations
  3. NICE: NG88, Update information (Juli 2026: Streichung der Empfehlung 1.2.8 zu Ferritin). https://www.nice.org.uk/guidance/ng88/chapter/Update-information
  4. American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG): Abnormal Uterine Bleeding (FAQ für Patientinnen). https://www.acog.org/womens-health/faqs/abnormal-uterine-bleeding
  5. ACOG Practice Bulletin No. 128: Diagnosis of abnormal uterine bleeding in reproductive-aged women. Obstetrics & Gynecology 2012;120(1):197-206. https://doi.org/10.1097/AOG.0b013e318262e320
  6. Garofalo V, Condorelli RA, Cannarella R, Aversa A, Calogero AE, La Vignera S: Relationship between Iron Deficiency and Thyroid Function: A Systematic Review and Meta-Analysis. Nutrients 2023;15(22):4790. https://doi.org/10.3390/nu15224790
  7. Nolan BJ, Liang B, Cheung AS: Efficacy of Micronized Progesterone for Sleep: A Systematic Review and Meta-analysis of Randomized Controlled Trial Data. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 2021;106(4):e942-e951. https://doi.org/10.1210/clinem/dgaa873
  8. Hitchcock CL, Prior JC: Oral micronized progesterone for vasomotor symptoms. A placebo-controlled randomized trial in healthy postmenopausal women. Menopause 2012;19(8):886-893. https://doi.org/10.1097/gme.0b013e318247f07a
  9. Prior JC, Cameron A, Fung M et al.: Oral micronized progesterone for perimenopausal night sweats and hot flushes. A Phase III Canada-wide randomized placebo-controlled 4 month trial. Scientific Reports 2023;13:9082. https://doi.org/10.1038/s41598-023-35826-w
  10. British Menopause Society: Statement regarding progestogens, 2. Juni 2023. https://thebms.org.uk/2023/06/statement-regarding-progestogens/
  11. British Menopause Society: Tools for Clinicians. Progestogens and endometrial protection (Mai 2026). https://thebms.org.uk/wp-content/uploads/2026/05/14-NEW-BMS-TfC-Progestogens-and-endometrial-protection-MAY2026-A.pdf
  12. NICE: Menopause: identification and management (NG23), Empfehlungen 1.3.1 und 1.3.4. https://www.nice.org.uk/guidance/ng23/chapter/Recommendations
  13. European Medicines Agency (EMA), HMPC: European Union herbal monograph on Vitex agnus-castus L., fructus, Revision 1 (EMA/HMPC/606742/2017), 27.03.2018. https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-vitex-agnus-castus-l-fructus-revision-1_en.pdf
  14. EMA: Agni casti fructus, Zusammenfassung der HMPC-Bewertung. https://www.ema.europa.eu/en/medicines/herbal/agni-casti-fructus
  15. Verkaik S, Kamperman AM, van Westrhenen R, Schulte PFJ: The treatment of premenstrual syndrome with preparations of Vitex agnus castus: a systematic review and meta-analysis. American Journal of Obstetrics and Gynecology 2017;217(2):150-166. https://doi.org/10.1016/j.ajog.2017.02.028
  16. EMA, HMPC: European Union herbal monograph on Cimicifuga racemosa (L.) Nutt., rhizoma, Revision 1 (EMA/HMPC/48745/2017), 27.03.2018. https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-cimicifuga-racemosa-l-nutt-rhizome-revision-1_en.pdf
  17. Leach MJ, Moore V: Black cohosh (Cimicifuga spp.) for menopausal symptoms. Cochrane Database of Systematic Reviews 2012, CD007244. https://doi.org/10.1002/14651858.CD007244.pub2
  18. Kooperation Phytopharmaka, Arzneipflanzenlexikon: Frauenmantel (mit Verweis auf ESCOP 2013 und Kommission E 1986). https://arzneipflanzenlexikon.info/frauenmantel.php
  19. EMA: Bursae pastoris herba (Hirtentäschelkraut), Zusammenfassung der HMPC-Bewertung. https://www.ema.europa.eu/en/medicines/herbal/bursae-pastoris-herba
  20. Komesaroff PA, Black CV, Cable V, Sudhir K: Effects of wild yam extract on menopausal symptoms, lipids and sex hormones in healthy menopausal women. Climacteric 2001;4(2):144-150. https://doi.org/10.1080/cmt.4.2.144.150
  21. Memorial Sloan Kettering Cancer Center: Wild Yam (Diosgenin als Ausgangsstoff für Steroide im Labor). https://www.mskcc.org/cancer-care/integrative-medicine/herbs/wild-yam

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