Ich lebe seit fast vier Jahrzehnten mit Hashimoto. Und ich arbeite seit 23 Jahren als Heilpraktikerin mit Frauen, bei denen sich mehrere Dinge gleichzeitig verändern.
In beiden Rollen habe ich dasselbe Muster gesehen. Es beginnt mit einem Präparat, das jemand empfohlen hat. Dann kommt ein zweites dazu, weil es in einer Gruppe gelobt wurde. Nach zwei Jahren steht ein halbes Regal voll, und niemand kann sagen, was davon eigentlich noch gebraucht wird.
Ich wollte kein weiteres Produkt in dieses Regal stellen. Ich wollte eine Struktur, in der jeder Baustein eine Aufgabe hat, in der man Dinge weglassen kann und in der man versteht, warum etwas drin ist.
Das hat gedauert. Hashifit ist seit 2018 Schritt für Schritt gewachsen, weil jede Rezeptur entwickelt, geprüft und finanziert werden musste. Darauf bin ich ehrlich gesagt ein bisschen stolz, nicht weil es jetzt mehr Produkte sind, sondern weil daraus wirklich das System geworden ist, das ich am Anfang vor Augen hatte.
Was ich dabei gelernt habe: Mehr ist nicht besser. Gerade bei Selen, Eisen, Jod und Vitamin D geht „viel hilft viel" schnell nach hinten los. Deshalb steht in jeder Beschreibung auch, was ein Produkt nicht kann.