Hashimoto Gesicht – warum Augen, Haut und Gesicht sich bei Hashimoto verändern können
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Viele Frauen mit Hashimoto bemerken im Laufe der Zeit eine Veränderung ihres Gesichts. Die Augen wirken müde, die Haut trockener oder das Gesicht erscheint plötzlich etwas aufgedunsen. Manche sprechen sogar vom sogenannten „Hashimoto-Gesicht“.
Doch gibt es dieses Phänomen wirklich oder handelt es sich eher um einen Internet-Mythos?
Aus meiner Erfahrung als Heilpraktikerin und auch aus meiner eigenen Hashimoto-Geschichte weiß ich, dass Veränderungen im Gesicht tatsächlich vorkommen können. In diesem Artikel erkläre ich, welche Zusammenhänge zwischen Schilddrüse, Stoffwechsel und Haut bestehen, warum sich das Gesicht manchmal verändert und worauf Betroffene achten können.
Inhaltsangabe
Einige meiner Patientinnen erzählen mir eine ähnliche Geschichte.
Sie stehen morgens im Badezimmer, schauen in den Spiegel und denken:
„Irgendwie sehe ich heute anders aus.“
Die Augen sind geschwollen.
Das Gesicht wirkt runder als früher.
Die Haut fühlt sich trocken an.
Oft beginnt dann die Suche nach der Ursache.
Viele Frauen geben zuerst Stress, Schlafmangel oder die Wechseljahre die Schuld. Erst später stellt sich heraus, dass hinter diesen Veränderungen manchmal eine Schilddrüsenunterfunktion oder Hashimoto steckt.
Die Schilddrüse beeinflusst nämlich weit mehr als nur den Stoffwechsel. Sie wirkt auf Haut, Bindegewebe, Wasserhaushalt, Hormone und sogar auf die Durchblutung der Haut.
Ein „typisches Hashimoto-Gesicht“ gibt es streng genommen nicht. Trotzdem berichten Ärzte und Betroffene über einige Veränderungen, die häufiger auftreten können.
Dazu gehören zum Beispiel:
Diese Veränderungen hängen häufig mit einer Schilddrüsenunterfunktion zusammen, die bei Hashimoto im Verlauf entstehen kann.
Ja, das kann vorkommen.
Bei einer Schilddrüsenunterfunktion kann sich eine sogenannte Myxödem-Schwellung entwickeln. Dabei lagern sich bestimmte Zucker-Eiweiß-Verbindungen im Gewebe ein, die Wasser binden.
Die Folge kann sein:
Wichtig ist jedoch: Nicht jeder Mensch mit Hashimoto entwickelt solche Veränderungen.
„Je besser wir lernen, die Signale unseres Körpers zu verstehen, desto leichter fällt es, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln.“
Ja, denn Schilddrüsenhormone beeinflussen viele Prozesse im Körper.
Sie regulieren unter anderem:
Wenn zu wenig Schilddrüsenhormone vorhanden sind, können sich diese Prozesse verändern. Das kann sich auch im Gesicht bemerkbar machen.
Der Begriff „Stressgesicht“ stammt eher aus der Alltagssprache.
Gemeint ist damit häufig:
Chronischer Stress beeinflusst den Körper über die Stressachse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse). Dadurch können Schlafqualität, Hormone und Hautstoffwechsel beeinträchtigt werden.
Viele Menschen mit Hashimoto erleben genau diese Kombination:
Stress, Schlafprobleme und hormonelle Veränderungen.
1. Wasserhaushalt des Körpers
Schilddrüsenhormone beeinflussen die Regulation von Flüssigkeit im Gewebe. Bei einer Unterfunktion kann es zu Wassereinlagerungen kommen.
2. Veränderungen im Bindegewebe
Bestimmte Substanzen im Bindegewebe können mehr Wasser binden. Dadurch entsteht ein leicht aufgedunsener Eindruck.
3. Schlafprobleme
Viele Menschen mit Hashimoto schlafen schlechter. Zu wenig Schlaf kann ebenfalls zu geschwollenen Augen führen.
Chronischer Stress kann den Stoffwechsel verändern und ebenfalls Wassereinlagerungen begünstigen.
„ Hashimoto betrifft selten nur ein einzelnes Organ. Es ist ein Zusammenspiel aus Stoffwechsel, Hormonen, Nervensystem und Nährstoffen.“
Auch Hautveränderungen sind möglich.
Typische Beobachtungen sind:
Der Grund ist meist ein verlangsamter Stoffwechsel der Hautzellen.
Mehrere Nährstoffe spielen eine Rolle für Haut, Bindegewebe und Stoffwechsel.
Dazu gehören zum Beispiel:
Diese Nährstoffe sind bei Menschen mit Hashimoto nicht selten vermind
Wichtig ist zunächst, mögliche Ursachen zu verstehen.
Folgende Faktoren können helfen:
Schilddrüsenwerte überprüfen
Eine gut eingestellte Schilddrüse ist die Grundlage für viele Körperprozesse.
Schlaf verbessern
Ausreichender und erholsamer Schlaf unterstützt die Regulation von Hormonen und Stresssystemen.
Stress reduzieren
Stress beeinflusst den gesamten Körper, auch Haut und Bindegewebe.
Entzündungsarme Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung kann den Stoffwechsel unterstützen.
Mikronährstoffe beachten
Viele Menschen mit Hashimoto profitieren davon, ihren Nährstoffstatus regelmäßig überprüfen zu lassen.
In meiner Naturheilpraxis erzählen viele Frauen, dass sie zuerst Veränderungen im Gesicht bemerken, bevor andere Symptome auftreten.
Sie fühlen sich müde, die Haut verändert sich oder das Gesicht wirkt plötzlich runder.
Oft stellt sich erst später heraus, dass die Schilddrüse eine Rolle spielt.
Hashimoto betrifft nämlich nicht nur die Schilddrüse. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten Körper beeinflussen kann.
Hashimoto betrifft nicht nur die Schilddrüse. Viele Prozesse im Körper hängen miteinander zusammen. Veränderungen im Gesicht können zum Beispiel mit Stoffwechsel, Stressregulation, Schlafqualität oder Mikronährstoffen verbunden sein.
In meinem Hashifit Ratgeber erkläre ich diese Zusammenhänge ausführlicher und praxisnah.
Besonders hilfreich können diese Beiträge sein:
Stoffwechsel & Leber – Entlastung bei Hashimoto
Warum der Stoffwechsel bei einer Schilddrüsenunterfunktion oft anders arbeitet und welche Rolle Leberprozesse dabei spielen.
Stress bei Hashimoto – warum das Nervensystem eine zentrale Rolle spielt
Viele Symptome entstehen nicht nur durch Hormone, sondern auch durch chronischen Stress und eine dauerhafte Aktivierung des Nervensystems.
Schlafprobleme bei Hashimoto – Ursachen und Zusammenhänge verstehen
Schlaf beeinflusst Hormone, Stoffwechsel und Regeneration. Gerade bei Hashimoto kann ein stabiler Schlafrhythmus eine wichtige Rolle spielen.
Nährstoffmangel bei Hashimoto verstehen
Viele Betroffene haben einen erhöhten Bedarf an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Im Hashifit Ratgeber findest du dazu weitere Artikel aus meiner Praxis und aus meiner eigenen Erfahrung mit Hashimoto.
„Viele Symptome bei Hashimoto wirken zunächst verwirrend. Doch wenn man die Zusammenhänge im Körper versteht, ergibt vieles plötzlich ein klares Bild.“
Das sogenannte „Hashimoto-Gesicht“ ist kein offizieller medizinischer Begriff. Trotzdem können Veränderungen im Gesicht bei einer Schilddrüsenunterfunktion auftreten.
Sie entstehen meist durch eine Kombination aus:
Wichtig ist deshalb immer ein ganzheitlicher Blick auf den Körper.
Denn Hashimoto betrifft nicht nur die Schilddrüse, sondern viele Prozesse im gesamten Organismus.
National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases – Hashimoto’s Disease
Nach diesem Artikel verstehst du, warum sich das Gesicht bei Hashimoto verändern kann und welche körperlichen Prozesse dahinterstehen.
Du erkennst, dass solche Veränderungen oft ein Hinweis darauf sind, dass mehrere Systeme im Körper aus dem Gleichgewicht geraten sind und dass ein ganzheitlicher Blick auf Schilddrüse, Stoffwechsel, Stress und Mikronährstoffe sinnvoll sein kann.
Ja, bei manchen Menschen kann Hashimoto auch Veränderungen im Gesicht verursachen. Dazu gehören zum Beispiel geschwollene Augenlider, ein aufgedunsenes Gesicht oder trockene Haut. Diese Veränderungen können mit einer Schilddrüsenunterfunktion, Wassereinlagerungen oder Veränderungen im Stoffwechsel zusammenhängen.
Bei Hashimoto kann sich der Stoffwechsel der Hautzellen verlangsamen. Dadurch kann die Haut blasser wirken und das Gesicht manchmal einen müden oder erschöpften Eindruck machen.
Hilfreich kann sein, die Schilddrüsenfunktion regelmäßig überprüfen zu lassen, auf ausreichend Schlaf zu achten und Stress zu reduzieren. Auch eine ausgewogene Ernährung und eine gute Versorgung mit wichtigen Nährstoffen können eine Rolle spielen.
Aus meiner Erfahrung als Heilpraktikerin erlebe ich immer wieder, dass sich viele Frauen mit Hashimoto lange nicht wirklich verstanden fühlen.
Oft werden einzelne Symptome betrachtet – Müdigkeit, Gewichtsschwankungen, Schlafprobleme oder auch Veränderungen im Gesicht wie geschwollene Augenlider oder trockene Haut. Dabei gehören diese Beschwerden häufig zu einem größeren Zusammenhang.
Auch das sogenannte Hashimoto-Gesicht ist kein isoliertes Problem. Es kann ein Hinweis darauf sein, dass mehrere Prozesse im Körper gleichzeitig beeinflusst werden – zum Beispiel Stoffwechsel, Hormone, Stresssystem oder Nährstoffversorgung.
Genau deshalb betrachte ich Hashimoto immer ganzheitlich. Aus dieser Erfahrung heraus ist auch das Hashifit-System entstanden – Nahrungsergänzungen mit System, die verschiedene Bereiche des Körpers berücksichtigen.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie dieses Konzept aufgebaut ist, kannst du hier mehr entdecken:
Herzlich
Parri 💜