Heilpraktikerin Parri Mortazavi mit Hashifit Basis 1 und Leberbalance zum Thema Nahrungsergänzung bei Hashimoto

Nahrungsergänzung bei Hashimoto: Warum nicht alles in eine Kapsel gehört

Geschrieben von: Parri

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Lesezeit 12 min

Nahrungsergänzung bei Hashimoto: Warum nicht alles in eine Kapsel gehört

Vielleicht kennst du diese Situation: Du vergleichst verschiedene Nahrungsergänzungsmittel bei Hashimoto und stellst fest, dass manche Rezepturen viele Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenextrakte miteinander verbinden, während andere deutlich kompakter aufgebaut sind. Schnell entsteht die Frage, welche Zusammensetzung nun wirklich sinnvoll ist und ob ein Produkt mit besonders vielen Inhaltsstoffen automatisch vollständiger sein muss.

Genau hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Denn weder eine lange noch eine kurze Zutatenliste sagt für sich allein etwas über die Qualität einer Rezeptur aus. Entscheidend ist, ob die einzelnen Bestandteile eine nachvollziehbare Aufgabe erfüllen, in sinnvollen Mengen enthalten sind und innerhalb des Gesamtkonzepts zueinander passen. Eine umfangreiche Rezeptur kann sehr durchdacht sein, wenn ihre Bestandteile aufeinander abgestimmt wurden. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, bestimmte Nährstoffe oder Körperbereiche bewusst auszulagern, weil sie eine individuelle Dosierung oder eine eigene Zusammensetzung benötigen.

In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, warum ich Hashifit seit 2018 Schritt für Schritt als System aufgebaut habe und weshalb für mich nicht die Zahl der Inhaltsstoffe entscheidet, sondern die Frage, welche Aufgabe eine Rezeptur übernehmen soll. Denn nicht alles muss in eine einzige Kapsel. Aber alles, was darin enthalten ist, sollte einen nachvollziehbaren Sinn haben.

Was eine gute Rezeptur für mich ausmacht

Bevor ich eine Rezeptur entwickle, stehen drei Fragen im Mittelpunkt:

  1. Welche Aufgabe soll das Produkt übernehmen?
  2. Welche Bestandteile passen zu diesem Schwerpunkt?
  3. Können sie in einer Menge eingesetzt werden, die innerhalb der gesamten Rezeptur sinnvoll ist?

Ein Inhaltsstoff gehört für mich nicht in ein Produkt, nur damit sein Name auf der Zutatenliste erscheint. Eine symbolische Kleinstmenge kann ein Etikett verlängern, macht eine Rezeptur aber noch lange nicht durchdacht. Umgekehrt kann ein Produkt mit wenigen Bestandteilen sehr sinnvoll aufgebaut sein – wenn jeder einzelne eine nachvollziehbare Aufgabe übernimmt.

Auch eine Grundversorgung muss nicht jeden denkbaren Bereich gleichzeitig abdecken. Schilddrüse, Leber, Darm, Nervensystem, Schlaf, Jod- und Vitamin-D-Versorgung gehören physiologisch zwar zu einem größeren Gesamtbild, brauchen aber nicht dieselbe Rezeptur oder dieselbe Dosierung. Aus genau diesem Gedanken ist das Hashifit-System entstanden.


Trotz Kaloriendefizit kein Gewichtsverlust bei Schilddrüsenunterfunktion – Frau mit Waage, Laborwerten und Ernährungstagebuch.

Eine Idee, die seit 2018 wachsen durfte

Als ich Hashifit 2018 auf den Markt gebracht habe, war die Vorstellung eines ganzheitlichen Systems bereits da. Aus meiner eigenen Erfahrung mit Hashimoto und aus meiner Arbeit als Heilpraktikerin wusste ich, dass Frauen selten nur mit einem einzelnen Thema zu mir kommen. Häufig treffen Müdigkeit, Gewichtszunahme, hormonelle Veränderungen, Verdauungsbeschwerden, Schlafprobleme und ein Nervensystem, das schon beim dritten unerledigten Punkt auf der Tagesliste kapitulieren möchte, aufeinander.

Besonders ab der Lebensmitte lassen sich Hashimoto und Frauengesundheit kaum sinnvoll voneinander trennen. Perimenopause und Wechseljahre können Schlaf, Stimmung, Körperzusammensetzung, Muskelmasse und Stoffwechsel verändern. Gleichzeitig bleibt Hashimoto mein fachlicher Schwerpunkt, weil die Schilddrüse viele dieser Bereiche mitbeeinflusst.

Mein Ziel war deshalb nie nur ein einzelner Schilddrüsenkomplex. Ich wollte unterschiedliche physiologische Bereiche in eigenen Rezepturen berücksichtigen und Frauen ermöglichen, ihre Versorgung an ihre persönliche Situation anzupassen.

Hashifit ist allerdings keine große Firma mit eigener Entwicklungsabteilung und unbegrenzten Mitteln. Ich habe das Unternehmen Schritt für Schritt aufgebaut. Jede Rezeptur musste entwickelt, geprüft, finanziert und in einer Qualität produziert werden, hinter der ich wirklich stehen konnte. Deshalb konnten nicht alle Bausteine gleichzeitig entstehen – das System ist peu à peu gewachsen.

Heute bin ich an dem Punkt angekommen, den ich zu Beginn vor Augen hatte: mehrere Produkte mit klaren Aufgaben, die sich sinnvoll miteinander verbinden lassen. Darauf bin ich ehrlich gesagt ein wenig stolz. Nicht, weil mehr Produkte im Regal stehen, sondern weil aus einer Idee über viele Jahre ein System geworden ist, das meiner ursprünglichen Vorstellung tatsächlich entspricht.


"Hashifit ist nicht auf einmal entstanden, sondern Schritt für Schritt zu dem System gewachsen, das ich von Anfang an vor Augen hatte."

Parri

Basis 1 als tägliche Grundversorgung

Basis 1 war der Anfang des Hashifit-Systems – entwickelt als tägliche Grundversorgung für Frauen mit Hashimoto und Schilddrüsenthemen. Die Rezeptur enthält 15 ausgewählte Bestandteile. Dazu gehört Selen, das zu einer normalen Schilddrüsenfunktion beiträgt und hilft, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Selen ist außerdem Bestandteil von Selenoproteinen, die an der Regulation der Schilddrüsenhormone beteiligt sind – und das nicht nur in der Schilddrüse, sondern auch in Leber, Nieren, Gehirn und Muskulatur. Das bedeutet aber nicht, dass mehr Selen automatisch zu mehr aktivem T3 oder einem schnelleren Stoffwechsel führt. Ein Nährstoff unterstützt eine normale physiologische Funktion. Er zwingt den Körper nicht zu einer bestimmten Reaktion.

Neben Selen enthält Basis 1 weitere Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Pflanzenstoffe. Trotzdem soll die Rezeptur nicht jeden möglichen Begleitbereich von Hashimoto abdecken. Basis 1 ist die Grundlage des Systems – kein vollständiges Leberprodukt, kein Schlafpräparat und keine pauschal festgelegte Jod- oder Vitamin-D-Versorgung. Das ist kein Versäumnis, sondern eine bewusste Entscheidung.



Warum Frauengesundheit von Anfang an dazugehört

Hashimoto betrifft besonders häufig Frauen, und Schilddrüsenfunktion und weibliche Lebensphasen verlaufen nicht unabhängig voneinander. Viele Frauen erleben nach Schwangerschaften, in der Perimenopause oder in den Wechseljahren Veränderungen, die sich mit typischen Schilddrüsenbeschwerden überschneiden: Müdigkeit, Gewichtszunahme, Schlafprobleme, innere Unruhe, Stimmungsschwankungen.

Aus diesem ganzheitlichen Blick heraus wurde auch die Yamswurzel Bestandteil von Basis 1. Dabei ist mir eine ehrliche Einordnung wichtig: Yamswurzel ist weder ein Schilddrüsenhormon noch Progesteron. Der Körper stellt aus dem enthaltenen Diosgenin nicht einfach selbst Progesteron her. Basis 1 wird deshalb auch nicht mit einer direkten hormonellen Wirkung der Yamswurzel beworben.

Die Yamswurzel steht innerhalb der Rezeptur für meinen Blick auf die Frau als Ganzes. Ich wollte nie ausschließlich ein Produkt für einen einzelnen Laborwert entwickeln, sondern eine Grundversorgung, die die hormonellen Lebensphasen von Frauen mitdenkt – ohne Wirkungen zu versprechen, die wissenschaftlich nicht belegt sind.

Darstellung eines weiblichen Körpers mit Energie- und Stoffwechselnetzwerk, umgeben von Pflanzen und Lebensmitteln als Symbol für Stoffwechselregulation bei Schilddrüsenunterfunktion.

"Eine lange Zutatenliste ist noch kein Beweis für eine durchdachte Rezeptur."

Parri

Das Hashifit-System auf einen Blick

Mit der Zeit sind weitere Rezepturen hinzugekommen, weil sich die Themen vieler Frauen nicht auf Schilddrüse und Grundversorgung reduzieren lassen:

  • Basis 1 – tägliche Grundversorgung mit Schwerpunkt Schilddrüse und ausgewählten Vitalstoffen.
  • Basis 2 Schlaf – für Schlaf und nächtliche Erholung. Gerade bei Hashimoto und in den Wechseljahren kann schlechter Schlaf den ganzen Alltag beeinflussen, von der Energie bis zum Appetit.
  • Basis 3 Nervenfreund – für Stress, Nervensystem und innere Belastbarkeit. Nicht jede Erschöpfung beginnt in der Schilddrüse. Manchmal ist das Nervensystem schlicht seit Monaten im Bereitschaftsdienst.
  • Darmflora 16 Plus – für Darm und Verdauung. Der Darm ist an der Nährstoffaufnahme beteiligt und steht in enger Verbindung mit Immunsystem und Stoffwechsel.
  • Leberbalance – für die normale Leberfunktion und den Fettstoffwechsel, ein Bereich, der auch für Hormonverarbeitung und Schilddrüsenhormonstoffwechsel wichtig ist.
  • Natürliches Jod aus Kelp – separat angeboten, damit die Einnahme bei Hashimoto individueller gestaltet werden kann.
  • Vitamin D – bekommt einen eigenen Platz, weil der Bedarf je nach Status, Lebensweise und Jahreszeit sehr unterschiedlich ist. Das Hashifit-Vitamin-D-Produkt ist aktuell noch nicht erhältlich, befindet sich aber bereits in Vorbereitung.

Diese Produkte sollen nicht alle gleichzeitig und automatisch eingenommen werden. Der Gedanke des Systems besteht gerade darin, unterschiedliche Bereiche zu unterscheiden und dort zu ergänzen, wo es zur persönlichen Situation passt.

Hashifit-System mit Bausteinen für Schilddrüse, Schlaf, Nervensystem, Darm, Leber, Jod und Vitamin D
hashifit wird aus natürliches jod aus kelp algenJod wird für die Bildung von Schilddrüsenhormonen benötig

Warum Jod und Vitamin D separat bleiben

Jod wird für die Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt – trotzdem habe ich es nicht einfach in Basis 1 integriert. Gerade bei Hashimoto sollte die Jodzufuhr nicht dem Prinzip folgen, dass dieselbe Menge für jede Frau passt. Ernährung, Schilddrüsensituation, Medikation, bisherige Versorgung und persönliche Verträglichkeit unterscheiden sich stark. Deshalb wird natürliches Jod aus Kelp separat und niedrig dosiert angeboten, damit sich die Einnahme vorsichtiger und individueller gestalten lässt.


Für Vitamin D gilt dasselbe Prinzip aus einem eigenen Grund: Der Bedarf hängt von Vitamin-D-Status, Jahreszeit, Sonnenexposition, Ernährung und Körpergewicht ab. Eine festgelegte Menge in einer Grundversorgung passt deshalb nicht automatisch für jede Frau.

Dass beide nicht in Basis 1 stecken, heißt also nicht, dass sie vergessen wurden. Es heißt, dass sie für mich nicht in eine pauschale Grundversorgung gehören, bei der jede Frau automatisch dieselbe Menge erhält.

Warum die Leber eine eigene Rezeptur verdient

Die Leber übernimmt zentrale Aufgaben im Stoffwechsel: Sie verarbeitet Nährstoffe, ist am Zucker- und Fettstoffwechsel beteiligt, bildet Gallensäuren und hilft bei der Verarbeitung von Hormonen, Medikamenten und körpereigenen Stoffwechselprodukten.

Auch Schilddrüsenhormone werden nicht nur in der Schilddrüse verarbeitet. T4 kann in verschiedenen Organen in das wirksamere T3 umgewandelt oder in weniger aktive Formen überführt werden. Die Leber besitzt dafür wichtige Enzymsysteme – arbeitet dabei aber nicht allein. Auch Nieren, Muskulatur, Gehirn und weitere Gewebe tragen zur Regulation bei. Deshalb wäre es fachlich zu einfach, ein Leberprodukt als Schalter darzustellen, der die Umwandlung von T4 zu T3 einfach einschaltet.

Trotzdem gehört die normale Leberfunktion für mich zu einem umfassenden Blick auf Hashimoto, Stoffwechsel und Frauengesundheit. Ich wollte diesen Bereich aber nicht mit ein paar Leberpflanzen in Basis 1 unterbringen, nur damit die Rezeptur auf dem Papier vollständiger wirkt. 

Die Leber sollte einen eigenen Platz im System bekommen.

Was Leberbalance von Basis 1 unterscheidet

Leberbalance enthält 14 Bestandteile und verfolgt einen anderen Schwerpunkt als Basis 1. Das enthaltene Cholin trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion und zu einem normalen Fettstoffwechsel bei. Ergänzt wird es durch ausgewählte Pflanzenstoffe, Vitalpilze, Aminosäuren und weitere Bestandteile, die aus meinem naturheilkundlichen Rezepturverständnis heraus zusammengestellt wurden.

Leberbalance ist kein Detox-Produkt und kein Mittel zur Behandlung einer Lebererkrankung. Es soll auch nicht versprechen, die Umwandlung von T4 zu T3 künstlich zu beschleunigen. Die Rezeptur berücksichtigt vielmehr ein Organ, das für Fettstoffwechsel, Hormonverarbeitung und Schilddrüsenhormonstoffwechsel wichtig ist.

Entwickelt wurde Leberbalance nicht ausschließlich für Menschen mit Hashimoto – eine normale Leberfunktion ist für jeden Menschen wichtig. Für Frauen mit Hashimoto und in den Wechseljahren kann dieser Bereich aber besonders interessant sein, weil Schilddrüse, hormonelle Veränderungen, Fettverteilung und Stoffwechsel eng zusammenhängen.

Zwei Rezepturen, 28 unterschiedliche Bestandteile

Basis 1 enthält 15 Bestandteile, Leberbalance 14. Curcugreen ist der einzige Inhaltsstoff, der bewusst in beiden Rezepturen vorkommt – zusammen also 28 unterschiedliche Bestandteile.

Diese Überschneidung ist kein Zufall, sondern die bewusste Brücke zwischen beiden Produkten. Basis 1 und Leberbalance behalten jeweils ihren eigenen Schwerpunkt – Basis 1 die Grundversorgung mit Selen für eine normale Schilddrüsenfunktion, Leberbalance mit Cholin die normale Leberfunktion und den Fettstoffwechsel. Über Curcugreen greifen die beiden Ausrichtungen ineinander, wenn man sie gemeinsam nutzt, ohne dass eine Rezeptur die Aufgabe der anderen übernehmen müsste.

Genau deshalb wurden sie getrennt entwickelt. Eine Frau, die zunächst nur eine Grundversorgung sucht, muss nicht automatisch die gesamte Leberrezeptur einnehmen. Und Leberbalance kann auch für Erwachsene ohne Hashimoto-Diagnose interessant sein, die ihre normale Leberfunktion und ihren Fettstoffwechsel ernährungsphysiologisch unterstützen möchten.

Warum auch der Preis kein guter Maßstab ist

So wie die Länge der Zutatenliste sagt auch der Preis allein wenig über die Qualität eines Produkts aus. Ein niedriger Preis wirkt verlockend, entsteht aber häufig genau dort, wo an der Herstellung gespart wird: in großen, vollautomatischen Chargen, mit günstigeren Rohstoffen und mit Füll- und Trennstoffen, die die Produktion vereinfachen.

Ich gehe bei Hashifit bewusst einen anderen Weg. Meine Rezepturen entstehen in hypoallergener Herstellung, und ein Teil der Produktion wird halbautomatisch gefertigt – in kleineren, kontrollierten Schritten statt in einer durchlaufenden Massenanlage. Das ist langsamer und aufwendiger, gibt mir aber deutlich mehr Kontrolle über jeden Arbeitsschritt und über die Sauberkeit jeder einzelnen Charge.

Für mich ist genau das die Grundlage für die Reinheit der Produkte. Und diese Reinheit ist heute, ganz ehrlich, auch eine Preisfrage. Sorgfältige Herstellung, hochwertige Rohstoffe und der Verzicht auf unnötige Hilfsstoffe kosten mehr als eine Produktion, die auf möglichst niedrige Stückkosten ausgelegt ist. Dieser Aufwand landet am Ende im Preis.

Ein höherer Preis ist deshalb kein Selbstzweck – und für sich genommen auch kein Qualitätsbeweis. Aber ein sehr niedriger Preis hat fast immer einen Grund, und der liegt selten in besseren Rohstoffen oder in einer sorgfältigeren Herstellung.

Woran du eine durchdachte Nahrungsergänzung erkennen kannst

Wenn du eine Nahrungsergänzung bei Hashimoto suchst, lohnt es sich, nicht nur auf die Länge der Zutatenliste zu achten.

Frag dich stattdessen:

  1. Welche Aufgabe soll das Produkt übernehmen?
  2. Sind die eingesetzten Mengen nachvollziehbar?
  3. Werden Nährstoffe mit sehr unterschiedlichem individuellem Bedarf separat angeboten?
  4. Wird ehrlich zwischen einer normalen Körperfunktion, traditioneller Verwendung und der Behandlung einer Erkrankung unterschieden?
  5. Ist nachvollziehbar, wie und unter welchen Bedingungen das Produkt hergestellt wird – und was den Preis ausmacht?

Ein Produkt muss nicht alles gleichzeitig enthalten. Fehlt Jod in einer Grundversorgung, kann dahinter die Entscheidung stehen, die Einnahme individueller zu gestalten. Ist Vitamin D separat vorgesehen, liegt der Grund oft darin, dass sich die Dosierung nicht pauschal festlegen lässt. Und sind Leberpflanzen nicht im Schilddrüsenprodukt enthalten, heißt das nicht, dass die Leber vergessen wurde – vielleicht hat sie bewusst eine eigene, umfassendere Rezeptur bekommen.

Die Zahl der Inhaltsstoffe allein sagt also wenig darüber aus, wie sinnvoll ein Produkt entwickelt wurde. Selen trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei und hat seinen berechtigten Platz – aber ein einzelner Nährstoff macht aus einer Rezeptur noch kein vollständiges Hashimoto-Konzept. Entscheidend ist, welche Aufgabe das gesamte Produkt übernimmt, wie die Inhaltsstoffe zusammenspielen und ob ihre Dosierungen zu diesem Ziel passen.


"Nicht alles muss in eine Kapsel, aber alles, was enthalten ist, sollte einen nachvollziehbaren Sinn haben."

Parri

Fazit: Nicht alles muss in eine Kapsel

Seit 2018 ist Hashifit Schritt für Schritt gewachsen. Als kleine Firma konnte ich nicht alle Rezepturen gleichzeitig entwickeln – jede musste fachlich durchdacht, geprüft, finanziert und zuverlässig produziert werden. Heute ist daraus ein System geworden, das Hashimoto nicht allein auf die Schilddrüse reduziert und gleichzeitig Raum für die größeren Themen der Frauengesundheit lässt.

Hashimoto bleibt mein Schwerpunkt. Es ist Teil meiner eigenen Geschichte und seit vielen Jahren ein wesentlicher Bereich meiner Arbeit als Heilpraktikerin. Aber eine Frau ist mehr als ihre Schilddrüse. Sie hat eine Leber, einen Darm, ein Nervensystem, einen Schlafrhythmus, einen Stoffwechsel, unterschiedliche hormonelle Lebensphasen und einen individuellen Bedarf, der nicht in jede Einheitsrezeptur passt.

Genau deshalb ist Hashifit nicht bei einem einzigen Schilddrüsenprodukt geblieben. Eine sinnvolle Nahrungsergänzung besteht für mich nicht darin, möglichst viele bekannte Stoffe in ein Produkt zu packen. Entscheidend ist, welche Aufgabe eine Rezeptur übernehmen soll, ob ihre Bestandteile sinnvoll ausgewählt und dosiert sind und welche Versorgung besser individuell bleibt.

Nicht alles muss in eine Kapsel. Aber alles, was enthalten ist, sollte einen nachvollziehbaren Sinn haben.

Parri Mortazavi, Heilpraktikerin und Gründerin von Hashifit

Welcher Baustein passt zu dir?

Du möchtest mit einer täglichen Grundversorgung beginnen oder gezielt einen weiteren Bereich ergänzen? Entdecke das Hashifit-System und erfahre, welche Rezepturen für Schilddrüse, Leber, Darm, Nervensystem und Schlaf entwickelt wurden.


Du bist unsicher, welche Kombination zu deiner Situation passt? Dann informiere dich vor der Einnahme ausführlich und lass dich bei bestehenden Erkrankungen oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme individuell beraten.

Du bist unsicher, welche Kombination zu deiner Situation passt? Dann informiere dich vor der Einnahme ausführlich und lass dich bei bestehenden Erkrankungen oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme individuell beraten.

FAQ - Häufige Fragen zum Hashifit-System

Ist Basis 1 speziell für Hashimoto entwickelt worden?

Ja, besonders für Frauen mit Hashimoto und Schilddrüsenthemen. Das enthaltene Selen trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei. Basis 1 ist ein Nahrungsergänzungsmittel und ersetzt weder Schilddrüsenhormone noch eine medizinische Behandlung.

Warum ist nicht alles in Basis 1 enthalten?

Weil Basis 1 eine Grundversorgung mit klarem Schwerpunkt ist. Leber, Darm, Nervensystem, Schlaf, Jod und Vitamin D werden im System eigenständig betrachtet – dort, wo eine individuelle Dosierung sinnvoller ist als eine pauschale.

Ist Leberbalance nur für Menschen mit Hashimoto geeignet?

Nein. Leberbalance richtet sich an Erwachsene, die ihre normale Leberfunktion und ihren Fettstoffwechsel ernährungsphysiologisch unterstützen möchten.

Warum sind Vitamin D und Jod separate Produkte?

 Weil der individuelle Bedarf stark schwankt – bei Jod je nach Ernährung, Schilddrüsensituation und Verträglichkeit, bei Vitamin D je nach Status, Jahreszeit und Lebensweiseund Alter. Eine feste Menge in einer Grundversorgung passt deshalb nicht für jede Frau.


Wann ist das Vitamin-D-Produkt erhältlich?

Es befindet sich derzeit in Vorbereitung und ist noch nicht erhältlich.

Warum ist Curcugreen in beiden Rezepturen enthalten?

Curcugreen ist die bewusste Brücke zwischen Basis 1 und Leberbalance. Bei gemeinsamer Einnahme greifen die beiden Schwerpunkte ineinander, während jede Rezeptur ihre eigene Aufgabe behält.

parri mortazavi heilpraktikerin und hashifit Gründerin

Parri Mortazavi

Parri Mortazavi ist Heilpraktikerin mit mehr als 20 Jahren Praxiserfahrung und spezialisiert auf Hashimoto, Frauengesundheit, TCM und orthomolekulare Medizin. Sie verbindet naturheilkundliches Erfahrungswissen mit physiologischen Zusammenhängen und wissenschaftlicher Forschung.

Aus ihrer eigenen langjährigen Erfahrung mit Hashimoto und ihrer Arbeit mit Patientinnen entwickelte sie 2018 das Hashifit-System. Heute begleitet sie Frauen in ihrer Praxis und online dabei, Schilddrüse, Hormone und Stoffwechsel ganzheitlich zu verstehen.

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