🧩 Hallo meine Lieben,
Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich mit 18 meine Diagnose bekam.
Damals hat mir niemand erklärt, warum meine Symptome mal wie eine Überfunktion wirkten – Herzrasen, Unruhe – und wenige Wochen später wie eine Unterfunktion – Kälte, Müdigkeit, Gewichtszunahme.
Heute, nach 40 Jahren Hashimoto und vielen Jahren als Heilpraktikerin, weiß ich:
Die wenigsten Frauen bekommen eine klare Erklärung. Und genau deshalb verwechseln so viele Hashimoto mit einer Schilddrüsenunterfunktion.
Diesen Beitrag schreibe ich für all die Frauen, die endlich verstehen wollen,
was im Körper wirklich passiert – und warum das so wichtig ist.
Inhaltsangabe
Hashimoto: Die Autoimmunerkrankung, die den ganzen Körper betrifft
Hashimoto ist keine reine Schilddrüsenerkrankung.
Es ist eine Autoimmunreaktion, bei der das Immunsystem die Schilddrüse wie einen „Fremdkörper“ behandelt.
Dadurch entstehen Schwankungen:
mal Überfunktion (wenn Zellen angegriffen werden)
mal Unterfunktion (wenn Gewebe erschöpft ist)
Das erklärt die typischen Wellen aus:
Müdigkeit
Herzrasen
Stressreaktionen
Gewichtsschwankungen
Hitzewallungen
Energieeinbrüchen
Kältegefühl
Und genau diese Unstabilität macht Hashimoto so schwer greifbar.
Hashimoto ist ein Systemprozess.
Er beeinflusst:
Darmflora
Nervensystem
Hormone
Leber & Stoffwechsel
Schlafrhythmus
Vitalstoffhaushalt
Die Schilddrüse ist bei Hashimoto nur das Zielorgan, nicht die Ursache.
Unterfunktion: Wenn die Schilddrüse „nur“ zu wenig leistet
Eine klassische Hypothyreose (Unterfunktion) entsteht meist durch:
Jodmangel
Hormonregulationsstörungen
Stress
Nährstoffmängel (z. B. Eisen, Selen, Zink)
genetische Faktoren
Die Schilddrüse arbeitet einfach langsamer – aber es gibt keine Autoimmunreaktion.
Die Symptome sind konstanter:
Kälte
Müdigkeit
Gewichtszunahme
trockene Haut
wenig Energie
depressive Stimmung
Und ganz wichtig:
Eine Unterfunktion ist meist stabiler und viel leichter einzustellen als Hashimoto.
Warum die Unterscheidung so wichtig ist
Viele Frauen bekommen nur die Diagnose „Unterfunktion“, obwohl sie in Wahrheit Hashimoto haben.
Das Problem dabei:
Bei Hashimoto reicht eine reine Hormoneinstellung meist nicht.
Denn die Begleitung muss immer auch systemisch sein.
Bei einer Unterfunktion helfen oft:
Jod
Selen
Eisen
Tyrosin
Stressmanagement
gute Schlafunterstützung
Bei Hashimoto brauchst du zusätzlich:
Darmregeneration
Nervensystemberuhigung
Entzündungsbalance
Leberentlastung
stabile Schlafhygiene
hormonfreundliche Vitalstoffe
Ich erlebe täglich Frauen, die seit Jahren Hormone nehmen – und sich trotzdem nicht stabil fühlen.
Der Grund sind selten die Hormone, sondern die unbeachteten Systeme dahinter.
"Hashimoto schwankt in Wellen, eine Unterfunktion bleibt meist stabil."
Aus meiner Praxis: Maria, 46
Maria kam zu mir, nachdem sie über Jahre hinweg in einem Wechselbad aus Herzrasen, innerer Unruhe und tiefer Müdigkeit feststeckte.
Ihr Körper schien sich ständig zwischen „zu viel“ und „gar nichts mehr“ zu bewegen. Sie erzählte mir, dass sie mit ihrer Hormondosis nie wirklich stabil wurde – mal brauchte sie mehr, mal weniger, und nichts passte langfristig.
Erst ein gezielter Antikörper-Test brachte Klarheit: Hashimoto.
In der Anamnese zeigte sich ein Muster, das ich bei vielen Frauen sehe:
eine deutlich aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora,
ein dauerhaft erhöhter Stresspegel,
niedrige Mikronährstoffspiegel, besonders bei Vitamin D3 und Selen,
und ein rT3, der erkennen ließ, dass ihr Körper unter Stress stand.
Für Maria war es erleichternd zu verstehen, dass ihre Symptome kein Zufall und vor allem nicht „ihre Schuld“ waren.
Wir haben uns dann gemeinsam einen Begleitplan angeschaut, der mehrere Bereiche parallel berücksichtigt – so wie ich es häufig bei Hashimoto empfehle:
am Tag ein strukturierender Baustein, abends etwas für die Ruhe, zusätzlich Unterstützung für Nerven, Darmbalance und eine individuell angepasste Versorgung mit wichtigen Mikronährstoffen wie Jod und Vitamin D3.
In den folgenden Wochen erzählte mir Maria, dass ihr Körper „weniger chaotisch“ reagierte.
Sie hatte das Gefühl, innerlich sortierter zu sein und besser einschätzen zu können, was ihr guttut.
Solche Fälle sehe ich regelmäßig – und sie zeigen, wie sinnvoll es ist, Hashimoto nicht nur über die Hormondosis zu betrachten, sondern die Systeme dahinter mit einzubeziehen.
Ratgeber
→ Stress & Schlaf bei Hashimoto – Balance finden /collections/stress-und-schlaf-bei-hashimoto
→Gewichtsprobleme bei Hashimoto – Stoffwechsel sanft unterstützen
Produkte
Sanfte Produktintegration: das Hashifit-System verstehen
Ich habe das Hashifit-System so entwickelt, dass es die 7 Bausteine begleitet, die bei Hashimoto UND Unterfunktion entscheidend sind:
Basis 1 – Tagesbaustein mit 15 Vitalstoffen
Basis 2 – Schlaf & Regeneration
Basis 3 – Nervenfreund & Stressbalance
Darmflora 16 Plus – Darmflora & Immunsystem
Jod aus Kelp – individuelle Dosierung möglich
Vitamin D3 – häufig fehlend
Leicht & Vital – Stoffwechsel & Vitalpilze
Besonders beliebt für Einsteiger:
🌿 Das Hashimoto Grundversorgungspaket – Basis 1, 2 und 3
→ ideal, wenn man nicht gleich alle Produkte nutzen möchte.
✅ Fazit: Hashimoto vs Unterfunktion sind verschieden – und sobald du den Unterschied kennst, wird dein Weg viel klarer und leichter.
Hashimoto und Unterfunktion haben ähnliche Symptome – aber völlig verschiedene Grundlagen.
Wenn du verstehst, was dein Körper wirklich braucht, kannst du gezielt unterstützen, Stress reduzieren und deinen Alltag stabiler gestalten.
Die Schilddrüse arbeitet nicht isoliert.
Sie ist Teil eines Systems.
Und genau dieses System dürfen wir stärken.
„Hashimoto ist ein Systemprozess, die Unterfunktion ein Organproblem.“
FAQs – zum Thema
Was ist der größte Unterschied zwischen Hashimoto und Unterfunktion?
Warum schwanken Hashimoto-Symptome so stark?
Brauche ich Jod bei Hashimoto?
Kann ich bei Unterfunktion Hashifit nutzen?
„Hashimoto erzeugt Über- und Unterfunktionsphasen, die Unterfunktion nur zu wenig Hormone.“
💜 Persönlicher Abschluss
Manchmal hätte ich mir in meinen ersten Jahren mit Hashimoto jemanden gewünscht, der mir all das verständlich, ruhig und ohne Angst erklärt.
Jemanden, der mir zeigt, dass meine Symptome nicht „eingebildet“ sind, sondern eine logische Reaktion meines Körpers.
Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich genau dieses Wissen an dich weitergeben darf – aus meiner eigenen Geschichte und aus vielen Jahren Praxis mit Frauen, die ähnliche Wege gehen.
Du verdienst es, deinen Körper zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und wieder Vertrauen in dich zu bekommen.
Ich hoffe, dieser Beitrag gibt dir ein Stück Klarheit, Hoffnung und das Gefühl, nicht alleine zu sein.
Deine
Parri 💜

